Tagasi Saksamaal

Mu armsad,

nüüd olen juba üks kuu Saksamaal, mis on väga imelik koht. Ma olen väga õnnelik, et ma olen kodus, aga muidugi igatsen ma ka Eestit. Ikka veel ma mäletan, kuidas ma lendasin Eestisse. Kõik oli nii uus, nii huvitav ja nii teistmoodi. Ja nüüd ma juba istun kodus, olen tagasi ja kõik mis mul on, on need imelised mälestused, mida ma võtsin koju Eestist.
See aasta oli vist kõige lahedam aasta oma elus. Kas te teate, kui äge aeg meil oli? Need ägedad eesti peod, need reisid Hiiumaale, Venemaale, Soomesse ja Läti, need koolipäevad kui ma istusin klassis ja ei saanud aru mitte midagi, ja need, kui ma olin nii uhke sellepärast et ma sain aru mida te imelikud eestlased räägivad 😉 See koosolek Kassinurmes (kes teab see teab), see väga, väga rõve ja naljakas rebastenädal, rahvatants, ja nii edasi ja edasi ja edasi… ma saaks rääkida ja rääkida, aga üks aasta on pikk aeg. Mida ma tahtsin öelda on, et Eestisse tulla on kõige parem asi mida ma olen teinud. Ja ise kui ma ei ole kõige targem inimene, see oli hea mõte!
Ma olen kindel, et see aasta oli ka nii hea sellepärast, et mul oli kõige toredam vahetuspere üldse. Ja muidugi kõige ägedam, ilusam, armsam ja imelikum ( 😀 ) vahetusõde maailmas, keda ma igatsen nii väga.
Ja, teie, Jõgevarahvas – kas te teate, kui lahedad te muidu olete?! Nüüd teate.

Eesti, ma igatsen sind ja ma kindlasti tulen tagasi!

Vicky

P.S.: Sorri, et mu eesti keel on nii halb, aga ma lihtsalt ei räägi eesti keeles Saksamaal ja unustan ära 🙁 palun, eestlased, räägige minuga! 😀

 

 

Kinder,
ja ja auch ich melde mich mal wieder vom anderen Ende Europas, tief aus dem Norden. Und ihr werdet es nicht glauben: Estland ist zur Zeit das wärmste Land Europas! Mit Temperaturen von 30° C erleben wir hier grade eine Art Hochsommer und der hält sich mittlerweile unglaubliche zwei Wochen. Ich komme grade vom Strand und habe den Sonntag, den ich eigentlich mit lernen verbringen sollte, lieber mit schwimmen und faulenzen verbracht. Morgen beginnt die letzte Klausurphase für dieses Jahr und dann fangen am sechsten Juni auch schon die Sommerferien an. Und mein aller aller letzter Monat hier in Estland auch. Doch dieser letzte Monat wird wahrscheinlich auch einer der besten: Wir haben soviel geplant und ich freue mich einfach unglaublich auf die ganzen Reisen und Aktivitäten. Nächste Woche Samstag ist die Maakonnatantsupidu (sorry, ich habe keinen Plan wie man das auf deutsch sagt aber das ist eine Art Festival wo alle Volkstanzgruppen aus dem „Landkreis?!“ zusammen kommen und tanzen und singen). Und ja: Auch ICH darf tanzen! In einem traditionellen estnischem Volkstanzkostüm. Ich bin so unglaublich aufgeregt und freue mich riesig. Dann am Sonntag geht es endlich, endlich, endlich nach Russland (das war jetzt voll lustig weil genau in dem Moment wo ich das geschrieben habe im Fernsehen russische Musik angefangen hat, was ein Flair 😀 ). Wir werden drei Tage in St.Petersburg verbringen und die Stadt erkunden, russisch lernen und natürlich viiiiiiieeeel essen.
Und dann fangen auch schon die Sommerferien an, natürlich wieder mit einer Reise: Wir werden mit den elften Klassen nach Hiiumaa fahren, die zweitgröße Insel Estlands (jaaa, ich bin in der zehnten aber höhö, merkt keiner). Und dann gibt es in den Sommerferien auch noch so viel zu tun: Wandern, Mittsommer und so weiter und sofort…

Was hab ich ansonsten noch gemacht? Vor allem eins: Das gute Wetter ausgenutzt! Wir haben Volleyball gespielt, Wasserschlachten gemacht und es fühlt sich vorallem sehr gut an dass der estnische Winter endlich vorbei ist. Die Esten werden viel aktiver, erwachen quasi aus dem Winterschlaf. Ganz Estland blüht und grünt, es ist einfach so ein wunderschönes Land mit so wundervollen Menschen und alles ist so wunderbar (die Esten lieben dieses Wort und werfen ziemlich oft damit um sich, alles was sie sehen ist „wunderbar wunderbar“).

Seit ich hergekommen bin hat sich alles so sehr verändert. Ich sehe jetzt alles aus einem ganz anderen Blickwinkel, ich fühl mich besser in meiner Haut als vorher und hab gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin. Und Leute glaubt mir, ein Auslandsjahr ist nicht nur Spaß und Abenteuer, ein Auslandsjahr ist Erfahrung, Alltag, Höhen und Tiefen, schwere Zeiten und Probleme. Aber ich kenn jedem nur raten: Macht das. Nach Estland zu kommen war einhundert prozentig die beste Entscheidung die ich getroffen habe. Ich werd zur Gelegenheit wenn ich wieder in Deutschland bin nochmal einen Post über das ganze Thema machen, mit Tips und so weiter. Im Moment kommen immer mehr Fragen auf und immer mehr Leute schreiben: Hey, du bist ja grade im Ausland, kannst du mir mal sagen: Wie ist das mit den Bewerbungsunterlagen? Wie ist YFU? Ist estnisch schwer und meinst du ich kann das schaffen? Und das macht mir ehrlich gesagt ziemlich Angst. Vor ein paar Monaten war ich noch die jenige die Fragen gestellt hat, die sich an „erfahrene Austauschschüler“ gewendet hat und sie durchlöchert hat.

Also, Freunde, genießt den Sommer (wenn ihr auch so einen tollen in Deutschland habt höhö) und an alle die im Ausland sind: Genießt eure letzten Wochen, wir sehen uns auf dem YES!

Eure sommerlich gesonnte gesonnenbrannte
Vicky

Was sonst noch so passiert ist…

Kinder,

es tut mir leid dass ich mich so lange nicht gemeldet habe… Man hat viel zu tun und kommt irgendwie nicht richtig zum schreiben. Aber nun ja, wie ihr seht melde ich mich endlich wieder! Also, was ist in den letzten zwei Monaten (oder mehr) passiert?
Zuerst hatten wir das Mittelseminar Anfang Februar in Taeveskoja. Das Hotel war super schön, mitten im Wald mit einer atemberaubenden Landschaft. Das Seminar selbst war natürlich super lustig, aber nun ja, YFU halt! 😉
Dann haben wir letztens mit den Austauschschülern den Trip nach Narva gemacht. Narva ist eine Stadt an der Grenze zu Russland – rund 95% der Bewohner dort sind russisch sprachig, was wir auch direkt gemerkt haben. Es ist schon komisch wenn du in Estland an der Kasse stehst und estnisch sprichst, die Kassiererin aber kein Wort versteht was du ihr eigentlich sagen willst. Nun ja, Narva ist auf jeden Fall eine wunderschöne, alte Stadt die durch den Narva River von Russland getrennt ist. Jetzt kann ich zumindest sagen dass ich Russland schon gesehen habe, auch wenn ich noch nicht über die Grenze drüber bin 😉
Am Wochenende war ich in Tallinn, wo wir uns mit den anderen Austauschschülern getroffen haben und einfach ein wenig die Ferien genossen haben (die hatten wir nämlich letzte Woche!).
Ansonsten war ich noch mit meiner Gastfamilie in Tartu in der Oper (auf russisch!) was total schön war.
In der Schule komme ich immer besser klar und spreche dort auch nur noch estnisch, außer im Deutschunterricht, wo ich das Wörterbuch auf zwei Beinen bin. Jedoch heißt mehr estnisch auch mehr Hausaufgaben und da hört dann das Vergnügen an der Sprache auf, aber nun ja, wat mot dat mot (hallo Mama! 😀 ).

Und heute sind es dann auch nur noch genau 3 Monate bis ich meinen Heimflug nach Deutschland antrete. 3 Monate sind eine so furchtbar kurze Zeit wenn man bedenkt wie schnell die vorherigen 7 Stück vergangen sind. Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen nach Hause zu fliegen, auch wenn ich mich furchtbar darauf freue meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Estland ist einfach ein Teil von mir geworden, jedoch habe ich auch festgestellt, wie lieb mir meine Heimat in Deutschland ist. Und plötzlich finde ich deutsche Kultur auch unheimlich toll.

Also meine lieben, die Fotos lade ich bald alle in einer Galerie hoch, das geht schneller! Ich hoffe es geht euch gut, wo auch immer auf der Welt ihr euch grade rumtreibt (Gruß an all die lieben Backpacker da draußen für die es jetzt auch in den Endspurt geht!).

Tsaukii,
eure Vicky

Halbzeit!

Freunde, es ist so weit! Die Halbzeit meines Auslandsjahres habe ich hinter mich gebracht – 5 Monate sind vorbei. 5 Monate in denen ich unglaublich viele Erfahrungen gemacht habe. Erfahrungen in einem Land, in dem man bei -20 Grad Außentemperatur trotzdem den Sportunterricht draußen macht. In einem Land, in dem es anscheinend allen komplett egal ist, was das Wort „Plan“ bedeutet. In einem Land, in dem man eine verrückte Sprache mit 14 Fällen spricht. In dem Land, das mein zweites zu Hause geworden ist.
Wenn ich auf meine ersten 5 Monate zurück blicke ist wirklich viel passiert: Die neue Schule, der Volkstanz, der Operbesuch in Tallinn, die Shoppingtouren in Tartu, die Wanderung durchs Moor, der YFU-Trip nach Helsinki, unglaublich tolle Zeiten mit meinen Freunden hier, der Abend im Sadamatheater, der Winterball in der Schule, Weihnachten mit der Familie, das Gesangsfest in Palamuse, die Rebastenädal (Fuchswoche), Videoabende, Geburtstage, die Theater-AG, die Schülerzeitung und, und, und… Einerseits kommt mir das alles schon wieder so unglaublich weit weg vor und andererseits fühlt es sich an als wäre ich grade erst halb lachend, halb weinend in Tallinn aus dem Flugzeug gestiegen.
Und dann ist da die Sprache, die mir immer noch unglaublich schwer fällt, die sich aber auch unglaublich verbessert hat. Und wenn ich mit meinem kleinen Wörterbuch im Unterricht die Texte übersetze und langsam den Sinn dahinter verstehe überkommt mich doch immer ein kleines Erfolgsgefühl.
Ansonsten ist es kalt. Sehr kalt. Der estnische Winter ist lang, kalt und dunkel. Und spätestens wenn ich bei diesen Temperaturen auf dem Sportplatz stehe und meinen Körper nicht mehr spüre, denke ich mir: Was hast du dir mit diesem Auslandsjahr nur angetan? 😀 (Nein, so schlimm ist es dann doch nicht).
Bevor ich nach Estland kam habe ich mir natürlich Blogs von anderen Austauschschülern durchgelesen.Und im Moment lese ich sie mir wieder durch, denn ich habe das Gefühl, sie jetzt erst zu verstehen. Und mir fallen Kleinigkeiten auf. Ich schaue mir ein Foto an: Ach, Schokolade von Kalev. Und dieses kleine Gewürztütchen auf dem Küchentisch kommt mir auch unheimlich bekannt vor. Und da ist das Ticket von der Helsinkifähre. Huch, das gleiche habe ich ja auch!
Ansonsten steht jetzt das Mittelseminar an, dann die Bildungsmesse in Tartu. Und dann kommen noch die YFU-Trips nach Narva und nach Lettland und im Sommer werde ich mit der Schule nach Russland reisen. Richtig um die Welt komme ich hier.

Winter, Geburtstag, Schlitten 003 Winter, Geburtstag, Schlitten 010 Winter, Geburtstag, Schlitten 024 Winter, Geburtstag, Schlitten 029 Winter, Geburtstag, Schlitten 042 Winter, Geburtstag, Schlitten 044 Winter, Geburtstag, Schlitten 049 Winter, Geburtstag, Schlitten 053 Winter, Geburtstag, Schlitten 056 Winter, Geburtstag, Schlitten 066 Winter, Geburtstag, Schlitten 071 Winter, Geburtstag, Schlitten 062 Winter, Geburtstag, Schlitten 091 Winter, Geburtstag, Schlitten 103 Winter, Geburtstag, Schlitten 105

 

Das wars dann auch wieder von mir!
Tsaukii!

 

Friends, it’s done! I made the halftime of my exchangeyear – 5 months are over. 5 months full of experience. Experience in a country, where you even have PE lessons outside with -20° C. In a country, where the people don’t know the word „plan“. In a country, where the people speak a weird language with 14 cases and in a country which has finally become my second home.
If I look back on my 5 months here I see that really much happened. The new school, the folkdance, the visit of the opera in Tallinn, shoppingtrips in Tartu, hiking in the swamps, the YFU-trip to Helsinki, incredible amazing times with my new friends, the evening in the Sadamatheater, Winterball in school, christmas with my family, the festival in Palamuse, Rebastenädal, videonights, birthdays, the theater group, the schoolnewspaper and, and, and… It seems to me like this all lays years behind me and on the other I feel like i was yesterday that I left the airplane in Tallinn – half laughing, half crying.
And then there is the language which is still so difficult to me but I made good progress in the last time. And everytime I get the meaning of a text with help from my little dictionnary I feel a bit succesfull.
Whatever, it’s freaking cold here. Estonian winter is long, cold and dark. And if I find myself on the sportsfield during this temperatures I seriously ask myself: Why am I doing this exchangeyear to me? 😀 (No, it’s not that bad.)
Before I came to Estonia I read the blogs of the other exchangestudents. And now I read them again and just now I got the feeling that I really understand them. And I notice details. I watch a picture: Ahh, Kalev chocolate. And somehow this litle spice bag seems really familiar to me. And the ferry ticket to Helsinki. Ohhh, I have that too!
And now there will come the midseminar, the educational fair in Tartu, the YFU-trips to Narva and Latvia and in summer I will go to Russia with the school. I travel around he world.
And that’s all, already.
Tsaukii!

Häid jõule ja head uut aastat!

http://www.youtube.com/watch?v=nZ6yQgBvuoI

Und schon wieder ist es so weit… Wieder ist ein Jahr um. Wieder steht Weihnachten unmittelbar vor der Tür. Wieder ist der Adventskalender fast geleert und wieder kommt man zur Ruh. Blickt auf das Jahr zurück. Auf die Leute, die man an seiner Seite hatte. Auf die Dinge, die man erlebt hat. Auf alle Höhen und Tiefen. Und eigentlich kann man es gar nicht fassen, dass es schon wieder Weihnachten ist. Der letzte heilig Abend scheint doch erst gestern gewesen zu sein.
Mein Jahr war das wohl bisher aufregendste meines Lebens. Ich habe einen Schritt gemacht von dem ich nie zu träumen gewagt hätte. Ich bin gewachsen, über meinen Schatten gesprungen. Und noch nie habe ich erlebt dass Zeit so schnell vergehen kann wie in 2013.
Es ist dunkel draußen und grade sind dicke Schneeflocken gefallen. Auch wenn sie nicht liegen bleiben, sie geben mir ein weihnachtliches Gefühl.
Ein anderes Gefühl sagt mir dass grade etwas endet. Ein Jahr, das so viel für mich zu bedeuten hatte. Und trotzdem sagt mir etwas: Und es kommt noch so viel mehr. Im neuen Jahr. Das neue Jahr. Unglaublich.

Weihnachten ist die Zeit in denen man Leuten dankt die man liebt. Und ich habe so vielen Leuten zu danken.
Meiner Familie in Deutschland, die mich so viel unterstützt. Die mir so fern und doch so nah ist.
Allen Freunden und Verwandten die das gleiche tun und an mich glauben. Und an alle die auf mich warten. Darauf, dass ich zurück komme.

Genau so muss ich meiner estnischen Familie danken, dass sie ihre Türen und Herzen für mich geöffnet haben. Für eine Person, die ihnen doch total fremd ist.
Meine Freunde hier in Estland. Die mich so aufgenommen haben wie ich bin. Die mir das Gefühl geben, hier angekommen zu sein.

2013 war ein ganz besonderes Jahr für mich und ohne diese Personen hätte das alles niemals so funktioniert.

Ich wünsche dir, egal wo auf der Welt du grade bist, egal wie du feierst, ob du allein bist oder mit Familie und Freunden. Egal ob du Weihnachten liebst oder hasst. Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein besinnliches, frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Und ich wünsche dir von ganzem Herzen ein wundervolles Jahr 2014 das dir deine Hoffnungen und Wünsche erfüllen mag und dich deinen Zielen näher bringt.

Eure Vicky

http://www.youtube.com/watch?v=nZ6yQgBvuoI

And again it’s time. Again a year is gone. Again christmas is only a few days away. And again you get in that “End-of-the-year“-calmness. You look back at your year. At the people who had been with you. At the things you went through. At all the up’s and down’s. And all in one you can’t believe that it’s christmas. Again. Last christmas seems like it had been yesterday.
My year was the most exciting year of my life. I did a big step of which I’ve never dared to dream of. I growed up. And never before I’ve seen time running so fast like in 2013.

It’s dark outside and big snowflakes fell down some hours ago. Even if they don’t stay they give me this christmas feeling. Another feeling tells me that something is ending at the moment. A year that meant so much to me. And still something tells me: There will come so much more next year. Yeah, the next year. Unbelieveable.

Christmas is the time in which you say thank you to the people you love. And i have to thank so many people.
My family in Germany who supports me so much. Who is so far but still so close.
All my friends and relatives who do the same and wait for me.
And so I have thank my estonian family who opened their home and their hearts for me. For me – a totally stranger.
My estonian friends who took me how I am and make me feel home.
2013 was a special year to me and without that persons it would have never been the same.
I wish you, doesn’t matter where at the world you are, how you celebrate – with family or without – , I wish you from the deepest of my heart a merry, merry christmas and a 2014 that will make your dreams and wishes come true and get you closer to your goals.

Häad jõule ja head uut aastat!
Vicky

Helsingi, sina oled ilus!

Hey ho Jungs und Mädels, wie ich schon erzählt habe, war ich am letzten Wochenende in Helsinki, der finnischen Hauptstadt. Die Stadt ist wunderschön, und so viele Menschen, Autos, Geschäfte und Trams bin ich gar nicht mehr gewohnt, das war ja mal wieder was ganz anderes! 😉 Aber ich will jetzt auch nicht lange um den heißen Brei herum reden, hier sind ein paar Fotos! ____________________________________________________________

_ Hey ho boys and girls, how I already told you I had been in Helsinki the last weekend. The city is amazing and I’m not used to so many people, cars, shops and trams anymore. So it was a special experience for me! 😉 But I don’t wanna talk too much now, here are some photos!

Heureka-Center (Naturwissenschaftsaustellung / Science center )

 

Helsinki 2013 098

 

Haben wir nicht ein tolles Verdauungssystem?
Don’t we have beautiful tummies?

Helsinki 2013 096

Muss ich das erklären?!
Do I have to explain?!

 

Helsinki 2013 082

 

 

 

 

Helsinki 2013 074

 

Hier hüpfe ich ein wenig schwerelos auf dem Mars rum…
Me jumping without gravity on the Mars.

 

Die Stadt / The city:

 

Helsinki 2013 058Helsinki 2013 046Helsinki 2013 044Helsinki 2013 039Helsinki 2013 036Helsinki 2013 032Helsinki 2013 031Helsinki 2013 023Helsinki 2013 025

 

 

Die Fähre / The ferry:

 

Helsinki 2013 016Helsinki 2013 013

Volkstanz / Rahvatants

Na da schau mal einer an, gestern erst habe ich gepostet und heute kommt schon ein neuer Blogeintrag!
Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich euch noch gar nichts genaues vom Volkstanz aka Rahvatants erzählt habe.. Und ja, da der Volkstanz einfach nur total Spaß macht, dachte ich, dass ich euch auf jeden Fall davon berichten muss. Aber da das natürlich etwas schwierig sein würde euch alle Schritte und sowas genau zu erklären, werde ich euch einfach mal ein kleines Video hier verlinken.

(Ab 3:15 fängt der Tanz an, wenn ihr Interesse an allen einzelnen Schritten habt könnt ihr euch das natürlich auch gerne ansehen 😉 )

http://www.youtube.com/watch?v=YzOis-MojPA

Der Tanz heißt Väravamäng, was auf deutsch soviel heißt wie „Torbogenspiel“. Wieso es so heißt, könnt ihr euch wahrscheinlich mit dem Anschauen des Videos erklären. Der Tanz macht unheimlich Spaß, ist aber auch ziemlich kompliziert. Es kommt immer auf die präzise Ausführung winzig kleiner Schritte an, das macht den estnischen Volkstanz so schwierig. Aber wenn man es einmal halbwegs raus hat macht es einfach nur riesigen Spaß. Und das Lied bleibt mir einfach so im Kopf hängen, ich könnte es den ganzen Tag hören…

Also, das wars auch schon wieder von mir…
Eure Vicky

P.S: Für die nächsten Blogeintrage ist dann auch eine englische Übersetzung vorgesehen! 😉

Unglaublich unfassbar

Tere!

Und es ist schon wieder ewig her dass ich etwas gepostet habe. Das tut mir auch sehr leid, aber mit der Zeit gewöhnt man sich einfach an alles, es ist wirklich „Alltag“ und man weiß nicht, über was man berichten sollte. Denn die Dinge, die für euch furchtbar spannend sind, sind für mich nun normal geworden. Und jedes mal wenn man hört „Ja erzähl doch mal, was machst du denn da so? Ist doch bestimmt alles total aufregend! Jetzt erzähl doch mal!“ denkt man sich: Ja, was soll ich denn groß erzählen?
Die Frage ist ungefähr zu vergleichen mit: Erzähl doch mal was aus deinem Leben! Hahahaha hahaha haha haaa… Ehrm…

Und jetzt kann ich auch schon mein „100-Tägiges“ feiern. 100 Tage die ich jetzt schon hier bin. Unglaublich. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Post, den ich geschrieben, bevor ich gefahren bin. Time is running. Ich war in so einem Stress vor dem Abflug und die Zeit schien mir einfach wie Sand durch die Finger zu gleiten. Nun ja, es ist nicht besser geworden, in keinem Fall. Ich habe eher das Gefühl, dass sie nun sogar angefangen hat zu sprinten.

Ich habe mich hier richtig gut eingelebt und fühle mich auch zu Hause. Ich habe Freunde gefunden (gibt es was besseres als die gute Gesellschaft von ÄPP?!) und auch an das matschige Schulessen habe ich mich gewöhnt. Der Hunger treibts rein 😉 .

Und dann stehen noch ein paar Termine an: Der YFU-Trip nach Helsinki nächste Woche (ihr bekommt auf jeden Fall Fotos!), die YFU-Weihnachtsfeier und natürlich Prom, der große Winterball in der Schule.
Und dann ist auch schon Weihnachten. Unfassbar. Ich kann mich noch an das letzte Jahr erinnern, wo Mama gesagt hat: Ja, nächstes Jahr feiern wir dann wohl ohne dich. Und dieses nächste Jahr, das ist schon jetzt, ich kann es einfach nicht glauben. Schon wieder ist ein Jahr um. Schon wieder ist es Winter. Und er ist so dunkel, um 16:00 Uhr ist es hier zappenduster. Manchmal sitzt man einfach im Bus, im Park oder mitten im Unterricht und denkt sich: Das kann doch alles nicht wahr sein. Ein Jahr hast du dir das vorgestellt, davon geträumt. Und jetzt bist du hier, stehst wirklich mit beiden Füßen auf estnischem Boden.

Es tut mir leid dass ich nicht so viel zu berichten habe, aber wie ihr seht, es kommen wieder ein paar Events und dann habt ihr wieder mehr und öfter Lesestoff!

Ich vermisse euch, vergesst mich nicht!

Eure Vicky